Wer an amerikanisches Essen denkt, bleibt meistens bei Fast-Food-Ketten hängen. Tatsächlich stammen Burger und Co. aus den Vereinigten Staaten, aber die amerikanische Küche hat eine vielfältigere Esskultur, als es zunächst den Anschein hat. Da Amerika historisch gesehen aus eher “jungen” Staaten besteht, dessen Einwohner von einstigen Auswanderern abstammen, haben sich vielseitige Spezialitäten entwickelt. Viele Gerichte sind Vermächtnisse der alten Heimat.

Alte Vergangenheit und besonderes Klima

Je nach Region und Einwohnern sind unterschiedliche Speisen traditionell. In Neuengland beispielsweise werden noch nach britischer Art gerne Baked Beans zum Essen gereicht. Als Nachspeise steht dann ein Apple Pie, ein Apfelkuchen auf dem Menü. Auch die Muffins entstanden auf der Basis alter europäischer Rezepte. Doch nicht nur Europäer beeinflussten die amerikanische Küche. Auch emigrierte Asiaten brachten ihre Traditionen in das Land mit ein. Das Chop Suey, ein Gericht aus Bambussprossen, angebratenen Fleischsorten und Gemüse, entstand erst in Amerika durch eingewanderte Chinesen. Es erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Eine weitere große Volksgruppe in Amerika sind die Lateinamerikanischen Einwanderer. Besonders Mexikaner brachten neue Gerichte ins Land, die in den USA neu gestaltet wurden. Am bekanntesten sind die Tacos, die mit verschiedenen Salaten und Fleisch gefüllt werden. Diese Art von Gerichten heißen Tex-Mex-Speisen. Sie werden zwar nach mexikanischer Art zubereitet, sind aber mit wesentlich weniger Aufwand beim Kochen verbunden und vor allem als Fast Food sehr beliebt. Fast Food gehört auf jeden Fall zur amerikanischen Esskultur. Besonders beliebte Restaurants in Amerika sind die Diners und Fastfood Restaurants. Hier werden viele verschiedene Speisen geboten, von süßen Teilchen, wie Muffin, Donuts und Bagels, bis hin zu Hamburgern oder Spare Ribs. Eine Besonderheit ist auch, dass die Amerikaner dazu immer wieder frischen Kaffee serviert bekommen können.

Lokale Spezialitäten

Neben alten Traditionen beeinflussen auch die lokalen Gegebenheiten die amerikanische Küche. Im Norden, wie etwa Minnesota und auch in Kanada ist Ahornsirup bei jeder Mahlzeit sehr beliebt. In Louisiana ist Jambalaya, ein Reisgericht sehr begehrt. In New Orleans essen die Bewohner sehr gerne Spare Ribs und Barbecue. Wer sich also ein bisschen mit der amerikanischen Küche auseinandersetzt, merkt schnell, dass dahinter mehr steckt, als Hamburger und Pommes Frites, die im Englischen übrigens “French Fries” heißen.

 

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1 Kommentar on Amerikanische Spezialitäten – Vom Burger bis zum Apple Pie

  1. Daniel sagt:

    richtig geil, die Seite mit der Rangliste kannte ich nicht. Da sind ja auch etliche Restaurant in Los Angeles dabei, die ich bisher nicht kenne. Top :-)

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